Die KI-Infrastruktur hinter Gugu — entwickelt in Österreich.
Hinter Gugu steht eine eigenentwickelte Orchestrierungs- und Sicherheits-Schicht über generativer KI. Die Plattform erzeugt personalisierte Kindergeschichten in Text, Bild und Audio — altersadaptiv von 2 bis 14+, mehrsprachig und nach striktem Safety-by-Design. Seit 30. Juni 2026 läuft sie produktiv im App Store und bei Google Play. Auf dieser Seite erklären wir, was unter der Oberfläche passiert — und woran wir forschen.
Jede Geschichte durchläuft eine mehrstufige Pipeline:
Aus Altersstufe, gewählten Charakteren, Thema und Lernziel entsteht ein strukturierter Erzählkontext — die Age-Scaling-Engine kalibriert Wortschatz, Satzkomplexität und Kapitelumfang.
Eingaben passieren lokale Filter und Heuristiken, bevor sie ein Sprachmodell erreichen — kindgerechte Constraints sind bereits Teil des Prompts.
Text, Bilder und Audio entstehen parallel über mehrere KI-Anbieter; eine Job-Queue orchestriert die Teilschritte und streamt fertige Kapitel sofort aufs Gerät.
Generierte Inhalte werden KI-gestützt nachmoderiert — mit konservativem Fail-Safe-Verhalten: im Zweifel wird nicht ausgeliefert.
Jede Generierung wird mit Tokens, Assets und Modellwahl erfasst — Grundlage für Qualitäts-Benchmarks und nachhaltige Preisgestaltung.
Text-, Bild- und Audio-Generierung laufen über mehrere KI-Anbieter (u. a. Anthropic, OpenAI, Google). Ein eigener Orchestrierungs-Layer wählt je Aufgabe das passende Modell und wägt Qualität gegen Kosten ab. Circuit Breaker und Waterfall-Fallbacks fangen Ausfälle einzelner Anbieter automatisch ab — die Plattform bleibt lieferfähig, auch wenn ein Provider ausfällt.
Sieben Altersstufen von 2 bis 14+ (2–4, 4–6, 6–8, 8–10, 10–12, 12–14, 14+): Wortschatz, Satzkomplexität, Kapitellänge und Themenwahl werden pro Stufe kalibriert. Dieselbe Geschichtenidee wird für ein Kleinkind fundamental anders erzählt als für einen Teenager — reproduzierbar und messbar, nicht zufällig.
Kindersicherheit ist bei Gugu Architektur, nicht nachträglicher Filter. Stufe 1: lokale Filter und Heuristiken vor der Generierung. Stufe 2: kindgerechte Constraints auf Prompt-Ebene. Stufe 3: KI-gestützte Moderation der generierten Inhalte. Das Fail-Safe-Verhalten ist konservativ — im Zweifel wird ein Inhalt nicht ausgespielt. Die wissenschaftliche Validierung dieses Ansatzes ist als Forschungskooperation geplant: Wie garantiert man hohe Sicherheit bei generativer Unbestimmtheit?
Figuren sollen über Kapitel, Geschichten und Serien hinweg gleich aussehen und gleich „klingen" — bei generativen Bildmodellen ein offenes Forschungsfeld. Gugu arbeitet mit einer eigenen Konsistenz-Pipeline für wiederkehrende Charaktere, damit der Lieblingsheld von gestern morgen wiedererkennbar ist.
Heute nutzt Gugu führende Cloud-TTS-Anbieter inklusive Voice-Cloning (Eltern können mit der eigenen Stimme vorlesen lassen). In Entwicklung: ein eigenes, deutschsprachiges und kindgerechtes TTS-Modell auf Basis des Fine-Tunings offener Modelle — mit DSGVO-konformer Daten-Anonymisierung im Trainingsprozess und MOS-Evaluierung als Qualitätsmaßstab. Die Ziele: Datenhoheit in Europa und langfristige Unabhängigkeit von US-Cloud-Anbietern.
Eine eigene Echtzeit-Sync-Architektur (WebSockets + clientseitiger Cache) streamt Geschichten Kapitel für Kapitel aufs Gerät, während sie entstehen. Das Kind liest Kapitel 1, während Kapitel 3 noch generiert wird — kein Warteraum-Gefühl. Fertige Geschichten sind offline verfügbar.
Generative KI für Familien muss bezahlbar sein. Jede Geschichte wird auf Token- und Asset-Ebene erfasst; die Modellwahl pro Aufgabe ist ein laufender Optimierungsprozess zwischen Qualität und Kosten. In Entwicklung: semantisches Caching, damit ähnliche Anfragen vorhandene Assets wiederverwenden statt neu zu generieren.
Woran wir arbeiten — teils intern, teils in angestrebten Kooperationen mit Hochschulen:
Gugu wird von theconcept technologies FlexKapG in der Steiermark und Wien entwickelt. Wir bauen unsere Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in Österreich kontinuierlich aus und streben wissenschaftliche Kooperationen mit Hochschulen sowie geförderte F&E-Projekte an — von Sprachtechnologie bis Lernforschung.
Sie forschen zu Sprachtechnologie, KI-Sicherheit für Kinder oder Leseerwerb? Sie sind Förderstelle, Hochschule oder Technologiepartner? Wir freuen uns über den Austausch.
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